Mein Audi …

… ist eigentlich ein schönes Auto. Ich mag ihn. Ich habe ihn im Frühjahr diesen Jahres gekauft. Er bereitet mir Freude. Jedoch ist die Tage ein Schreiben in den Briefkasten geflattert, worin ich darauf hingewiesen werde, das mein Wagen bezüglich der “Stickoxidproblematik” bei VW betroffen sei – dem allseits bekannten “Abgasskandal” aus dem Hause VW. Super –  dachte ich. Natürlich rief ich bei dem Audi-Fachhändler in Trier an. Eine freundliche Dame am Telefon wies mich darauf hin, dass sie mir nur helfen könne, wenn sie die Fahrgestellnummer habe um mich als Kunden registrieren zu können. Ok… mein Fehler. Ich dachte das ginge evtl. einfach so.

Ich habe also die Nummer herausgesucht. Dann teilte sie mir mit, dass die Kollegin, die die Aufträge disponiert und Termine koordiniert nicht zu sprechen sei, mich aber in ein paar Minuten zurückruft. Nun sitze ich hier und warte…. und warte …. und warte.

Aber: Ich bin ja noch jung. Ich KANN warten 😉 2 Stunden später rief sie mich dann an und hat mir einen Termin vorgeschlagen mit dem Hinweis, dass ein Leihwagen kostenlos wäre und durch Audi bezahlt würde. Ich müsse ihn lediglich abends wieder volltanken.

In der Zwischenzeit kann ich mich mit den Details dieses Themas beschäftigen.

Welche Modelle sind also genau betroffen ?

Die in den USA beanstandeten Modelle (Golf, Jetta, Passat, Beetl,  Audi A3) haben alle den im gesamten VW-Konzern weitverbreiteten 2,0 TDI Motor vom Typ EA 189.

Und dieser befindet sich auch in meinem Wagen. Was ist nötig ? Ein Softwareupdate des Motorsteuergerätes.

Warum nimmt VW einen Schaden in Millionenhöhe in Kauf, nur um vernünftige Werte zu erreichen ? Warum wurde hier die Manipulation überhaupt gemacht ? Um die Verkaufszahlen zu steigern ? Um überhaupt zu verkaufen ?

Nicht nur in den USA klagen die Menschen. Sondern auch bereits hier in Deutschland. Ich überlege mir im momentan was ich machen werde … Ich mag den Wagen eigentlich. Jedoch habe ich ihn gekauft, weil er auch wiederum einen hohen Wiederverkaufswert hat. Dieser könnte unter Umständen durch diese Manipulation geringer werden. Es wird vermutet, dass eine Drosselung des CO2-Ausstoßes zwangsläufig die Motorleistung verringern und den Verbrauch erhöhen wird. VW selbst hat zum Ziel erklärt, ein Verfahren zu entwickeln, welches weder Motor- und Fahrleistung noch den Verbrauch beeinträchtigen soll. Ob dies gelungen ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigt werden.

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